Schulen, Rathäuser und viele Büros schreiben ihre Briefe und Formulare in LibreOffice Writer, und unter Linux wird ohnehin oft als .odt gespeichert. Irgendwann muss so eine Datei als Scan zurück: ein Formular zum Ausdrucken, Unterschreiben und Einscannen, eine Bescheinigung, eine unterschriebene Erklärung. Oder jemand schickt Ihnen eine .odt-Datei, und auf Ihrem Rechner lässt sie sich mit nichts öffnen.

Look Scanned öffnet OpenDocument-Text jetzt direkt. Rufen Sie OpenDocument (.odt) in gescanntes PDF auf und wählen Sie die Datei aus. Die Seiten werden in Ihrem Browser im Papierformat des Dokuments aufgebaut. Prüfen Sie die Vorschau, fügen Sie den Scan-Effekt hinzu und laden Sie ein PDF herunter, das aussieht, als käme es aus einem echten Scanner. Sie brauchen weder LibreOffice noch OpenOffice noch ein Konto.

Das Ergebnis ist immer ein PDF mit Scan-Optik. Wenn Sie nur ein gewöhnliches PDF Ihres Dokuments brauchen, ist der PDF-Export von LibreOffice das bessere Werkzeug.

Was übernommen wird

Unterstützt werden .odt-Dokumente und .ott-Vorlagen. Die Seiten entstehen aus dem, was in der Datei gespeichert ist:

  • Papierformat und Seitenränder der Standard-Seitenvorlage des Dokuments, etwa A4 oder US-Letter, im Hoch- oder Querformat.
  • Kopf- und Fußzeilen, auch eine abweichende auf der ersten Seite, und Seitennummern-Felder wie „Seite 2 von 5“.
  • Fußnoten unten auf der Seite, auf die sie gehören, mit ihren Verweiszeichen im Text.
  • Seitenumbrüche, die Sie eingefügt haben, und Absätze, deren Vorlage eine neue Seite beginnt.
  • Textformatierung: fett, kursiv, unterstrichen, durchgestrichen, Schriftfarben, Hervorhebungen, Schriftgrößen, Ausrichtung, Einzüge und Zeilenabstand.
  • Tabellen mit Rahmen, Zellhintergrund und verbundenen Zellen. Eine lange Tabelle läuft auf der nächsten Seite weiter.
  • Nummerierte Listen und Aufzählungen, auch verschachtelte.
  • Bilder, die im Dokument eingebettet sind, etwa PNG, JPEG, GIF, WebP, BMP und SVG.

Nachverfolgte Änderungen erscheinen so, als wären sie angenommen worden, und ausgeblendeter Text bleibt ausgeblendet.

So wird aus einer ODT-Datei ein gescanntes PDF

  1. Öffnen Sie OpenDocument (.odt) in gescanntes PDF und wählen Sie Ihre .odt- oder .ott-Datei aus.
  2. Sehen Sie sich die Vorschau Seite für Seite an. Achten Sie auf Kopfzeilen, Fußnoten, Tabellen und darauf, wo jede Seite endet.
  3. Passen Sie den Scan-Effekt an. Halten Sie Unschärfe und Rauschen niedrig, wenn der Text gut lesbar bleiben soll.
  4. Erstellen Sie das gescannte PDF und laden Sie es herunter.

Lieber Bilder? Sie können jede Seite stattdessen als JPG oder PNG exportieren. Unser Leitfaden zu PDF, JPG und PNG erklärt, wann sich welches Format eignet. Mit Pro verarbeitet der Massenscan mehrere .odt-Dateien auf einmal.

Ihre Datei wird in Ihrem Browser entpackt und dort auch auf Seiten verteilt. Sie wird nicht zur Umwandlung auf einen Server hochgeladen, und das Dokument kann während der Anzeige nichts aus dem Internet nachladen.

Was Sie vorher wissen sollten

Look Scanned setzt das Dokument selbst und startet kein LibreOffice im Hintergrund. Deshalb kann einiges abweichen:

  • Schriftarten und Zeilenumbrüche. Statt der im Dokument genannten Schriftarten werden die auf Ihrem Gerät installierten verwendet. Zeilen können anders umbrechen, und Seiten ohne festen Umbruch enden womöglich an anderer Stelle.
  • Eine Seitenvorlage für alles. Jede Seite nutzt die Standard-Seitenvorlage des Dokuments. Eine Seite im Querformat mitten in einem Dokument im Hochformat bleibt hochkant, und getrennte Kopfzeilen für linke und rechte Seiten werden nicht unterschieden.
  • Inhaltsverzeichnisse und Stichwortverzeichnisse fehlen. Die Überschriften selbst sind natürlich da.
  • Diagramme und Zeichnungsobjekte werden nicht dargestellt. Bilder im Format TIFF, WMF oder EMF hinterlassen eine leere Fläche, und ein Bild, das an einer festen Stelle der Seite verankert ist, kann woanders landen.
  • Die Listennummerierung ist vereinfacht. Nummerierte Listen zählen auf jeder Ebene 1, 2, 3. Eine Gliederung wie 1.1 und eigene Aufzählungszeichen werden also nicht nachgebildet.
  • Endnoten stehen unten auf der Seite wie Fußnoten und nicht am Ende des Dokuments.
  • Das PDF besteht aus Bildern. Wie bei einem echten Scan lässt sich der Text weder markieren noch bearbeiten. Behalten Sie Ihre .odt-Datei zum Bearbeiten.

Auf dieser Seite öffnen sich nur Textdokumente. OpenDocument-Tabellen (.ods) öffnen Sie stattdessen auf der Seite für Tabellen. Präsentationen (.odp) werden noch nicht unterstützt; exportieren Sie sie zuerst in LibreOffice Impress als PDF und wählen Sie dieses PDF aus. Unsere Anleitungen zu Word- und Excel-Dateien und RTF-Dateien decken die anderen gängigen Büroformate ab.

Wann Sie besser aus LibreOffice exportieren

Wenn das Layout exakt stimmen muss oder das Dokument auf ein Inhaltsverzeichnis, Diagramme oder Zeichnungen angewiesen ist, öffnen Sie es in LibreOffice Writer und exportieren Sie es über das Menü „Datei“ als PDF. Wählen Sie dieses PDF dann in Look Scanned aus und fügen Sie den Scan-Effekt hinzu. So bleiben alle Schriften, Seiten und Zeichnungen genau so, wie LibreOffice sie setzt.

Haben Sie eine .odt-Datei, die gescannt aussehen soll? Probieren Sie es jetzt aus.