Wenn Sie schon einmal eine Office-Datei in Look Scanned geöffnet haben, kennen Sie vielleicht den Hinweis auf die experimentelle Unterstützung. Bei Word-Dateien im Format .docx, Excel-Dateien im Format .xlsx und PowerPoint-Dateien im Format .pptx erscheint er jetzt nicht mehr: Diese Formate werden inzwischen stabil unterstützt.

Wir haben die Aufbereitung und Darstellung der Dokumente überarbeitet. Verbessert wurden unter anderem Schriftarten, Diagramme und die Seitenaufteilung von Tabellen. Sie können Ihre Office-Datei weiterhin direkt in ein PDF mit Scan-Optik umwandeln, ohne sie vorher in einer anderen Anwendung als PDF zu exportieren.

Word und PowerPoint: mehr vom Original bleibt erhalten

Dass sich eine Datei öffnen lässt, ist erst der Anfang. Auch Zeilenumbrüche, Seitenumbrüche und Diagramme müssen passen.

Lange Word-Dokumente werden nun auch ohne manuell eingefügte Seitenumbrüche auf Seiten verteilt. Bei Word und PowerPoint bevorzugen wir Schriftarten, die in der Datei eingebettet oder auf Ihrem Gerät installiert sind. Fehlt eine Schriftart, versuchen wir eine passende Webschrift oder Ersatzschrift zu laden. Auch die Erkennung chinesischer Schriftarten und die Auswahl regionaler Alternativen wurden verbessert.

Hinzu kommt Unterstützung für weitere Diagramme und Bilder, darunter Trichterdiagramme, 3D-Diagramme und bestimmte TIFF-Bilder. So bleibt in Berichten und Präsentationen mehr vom ursprünglichen Inhalt erhalten.

Excel: eine Seitenaufteilung wie beim Drucken

Ein Arbeitsblatt kann deutlich größer sein als ein Blatt Papier. Deshalb haben wir seine Aufteilung überarbeitet:

  • Ein gespeicherter Druckbereich legt fest, welche Zellen enthalten sind.
  • Breite Arbeitsblätter werden im Querformat ausgegeben.
  • Unterstützte Überschriftszeilen oder -spalten werden auf Folgeseiten wiederholt, anhand der Drucktitel oder ersatzweise der fixierten Bereiche.
  • Ausgeblendete Arbeitsblätter werden übersprungen.

Bei einer langen Ausgabenliste erleichtern wiederholte Überschriften das Lesen der zweiten Seite. Benötigen Sie nur einen Ausschnitt, legen Sie den Druckbereich in Excel fest und speichern Sie die Datei, bevor Sie sie in Look Scanned öffnen.

So erstellen Sie ein PDF in Scan-Optik

  1. Öffnen Sie Look Scanned und wählen Sie Ihre Datei aus.
  2. Prüfen Sie die Vorschau, insbesondere Seitenumbrüche, Schriftarten und Tabellen.
  3. Passen Sie den Scan-Effekt an. Für gut lesbaren Text sollten Unschärfe und Rauschen niedrig eingestellt sein.
  4. Wählen Sie PDF als Ausgabeformat, erstellen Sie das Ergebnis und laden Sie es herunter.

Sie können jede Seite auch als Bild exportieren. Unser Leitfaden zu PDF, JPG und PNG erklärt die Formate und den Umgang mit den ZIP-Dateien.

Bei diesem Standard-Scanvorgang wird das Quelldokument im Browser verarbeitet und nicht zur Umwandlung an einen Server gesendet. Fehlende Schriftarten können heruntergeladen werden; diese Anfragen enthalten jedoch keinen Dokumenttext.

Vor dem Versand kurz prüfen

Auch bei stabiler Unterstützung kann das Ergebnis von Microsoft Office abweichen, besonders bei ungewöhnlichen Schriftarten oder aufwendigem Layout. Prüfen Sie deshalb die Vorschau. Wenn jede Position exakt erhalten bleiben muss, exportieren Sie zuerst in der ursprünglichen Anwendung ein PDF und ergänzen anschließend den Scan-Effekt in Look Scanned.

Die älteren Formate Word .doc und PowerPoint .ppt bleiben experimentell. Für sie gilt diese Umstellung noch nicht.

Wenn eine Office-Datei beim letzten Mal nicht richtig aussah, probieren Sie dieselbe Datei erneut aus und sehen Sie sich die neue Vorschau an.